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| பே ப்லேச்செத் |
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| Mit Jerome in Auroville |
Dank der Vielzahl an indischen Feiertagen und dem Mid-Semester-Examen in der Schule, hatten wir die gesamte letzte Woche frei. Wieder einmal hatten wir erst zwei Tage vorher von unserem Glück erfahren, aber wir sind ja flexibel und so entschieden wir ganz spontan, eine Woche weg zu fahren. Unser Plan für den Trip war schnell klar: Pondicherry, Madurai, Trichy.
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| Die besten Snacks gibt's um die Ecke! |
Samstags morgens um 4:30 Uhr machten wir uns mit einem Müsli (!!!) im Bauch auf den Weg nach Pondicherry. Dort erwartete uns Jerome, der Bruder von Father Bosco, bei dessen Schwiegereltern wir übernachten durften. Natürlich blieb es, wie immer in Indien, nicht nur bei einer normalen Übernachtung. Wir wurden rundum verwöhnt. Jerome hatte für diesen Tag schon eine Sightseeing-Tour für uns gebucht. Wie wir feststellen durften handelt es sich bei dem „japanischen Sightseeing-Style“, den wir schon aus Mysore kannten, einfach um den „indischen Sightseeing-Style“. =D Mit straffem Zeitplan besichtigten wir die „Hot-Spots“ Pondicherrys, der einst französischen Kolonialstadt. Die Franzosen hatten definitiv großen Einfluss auf die Stadt. Eine lange Strandpromenade und gepflasterte Alleen verleihen Pondicherry ein mediterranes Flair, welches wir sehr genossen. Doch sonntags holte uns der Monsun ein. Auf unserer Erkundungstour zu zweit wurden wir vom Sturm überrascht und konnten uns nur noch pitschnass in das einzige offene Cafe/Restaurant retten: PIZZA HUT. Kaum saßen wir, wurden wir von den BACKSTREET BOYS, die aus den Boxen ertönten, übermannt. Wo waren wir hier gelandet? Das i-Tüpfelchen bildete ein warmer Schokokuchen mit Vanilleeis. Sind wir wirklich in Indien? Nach 6 Wochen regionaler Küche, war das ein wahrer Traum.
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| Leckeres Frühstück vor Madurai Junction |
Mit dem Nightbus fuhren wir noch in dieser Nacht nach Madurai. Morgens um 4:30 Uhr wurden wir mitten in Madurai rausgeschmissen. Jetzt konnte unsere Tour zu zweit also richtig beginnen. Die erste Aufgabe: Finde ein günstiges Hotel. Nach einer Stunde Suche landeten wir bei Akil Towers, unserem Luxushotel (DZ 6,50€ / Nacht). Madurai ist wirklich super für den Backpacker, alles ist zentral gelegen und gut zu Fuß zu erreichen. Wir liefen daher an unserem ersten Tag kreuz und quer durch die Stadt und genossen unser indisches Leben. Eine wichtige Rolle spielt für uns dabei immer das Essen und so knabberten wir uns mit den verschiedensten indischen Snacks durch den Tag. Am nächsten Tag standen wir extra früh auf, um vor den anderen Touristen den wunderschönen Sri Meenakshi Tempel zu besichtigen. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn im Tempel waren außer ein paar Hindus wirklich kaum Menschen. Die Tempelanlage in Madurai ist eine der bekanntesten in (Süd)indien. 12 bunt bemalte und mit etlichen Figuren verzierte Türme verteilen sich auf der 6 ha großen Anlage im Zentrum der Stadt. Abends, auf dem Rückweg vom Tirumalai Mayak Palast, stolperten wir per Zufall in den „Alten Bazar“. In der alten Tempelhalle offenbarte sich uns ein Shoppingparadies / Geldhölle, denn wir ließen ein kleines indisches Vermögen für Schals, Taschen und die mega lässigen „ALI BABA HOSEN“. Und wieder einmal waren wir verzaubert von „incredible India“.
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| Der Sri Meenakshi Tempel in Madurai |
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| Eingang des Ranganatha Tempels in Trichy |
Am nächsten Tag ging es weiter nach Trichy (3 Stunden Fahrt/ 1 € zu zweit). Dort landeten wir im ‚Hotel Supa‘, da wir die 400 Rupien Grenze die wir uns als Limit gesetzt hatten, einfach nicht überschreiten wollten. Der Name des Hotels ist Gesetz: „Supa“ Lage (am Ende einer Schlammstraße), „supa“ Zimmer (das Bad sollte man doch besser mit Schuhen betreten) und „supa“ frische Luft (der Ventilator war lauter als mancher Rikscharmotor).
Aber auch Trichy ist wie gemacht für den Backpacker. Dank eines „supa“ (diesmal aber wirklich) Busnetzes erreicht man alle Highlights mit demselben Bus. Auch an Sehenswürdigkeiten mangelt es in Tiruchirapalli nicht: Wir erklommen die 437 Stufen des Rock-Fort -Tempels (Vinayaka Tempel), besichtigten den Sri Jambukeshwara Tempel (man kam sich vor wie in der Kulisse vom Dschungelbuch) und bestaunten den Sri Ranganathaswamy Tempel mit einer Tempelanlage von 60 ha. Mit seinen 21 bunt verzierten Tempeltürmen ist dies das größte Heiligtum Südindiens. Auch hier waren wir alleine unter Hindus, denn laut ‚Lonely Planet‘ besichtigten wir den Tempel als er geschlossen war. Pünktlich zur ‚Lonely Planet Öffnung‘ kamen dann auch die anderen Touristen wieder. =)
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| Der Jambukeswara Tempel |
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| In Trichy |
Wir genossen diese freien und unabhängigen Tage sehr, waren jedoch auch wieder froh nach Hause zu kommen. Als wir morgens um 6 Uhr Pavitram erreichten, saßen unsere Boys schon wieder auf dem Hof bei der sogenannten ‚Studytime‘ und freuten sich uns wieder zu sehen. Und auch wir waren glücklich unsere Jungs wieder zu haben. =)
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