Inzwischen sind wir schon seit 5 Tagen unterwegs und erkunden Indien. Doch bevor wir mit unseren Rucksaecken losziehen konnten, ist noch so einiges passiert:
Die letzten 2 Wochen in Pavitram vergingen wie im Flug. Obwohl wir es nicht richtig realisieren konnten, rueckte der Abschied immer naeher... Waehrend wir darueber noch gar nicht nachdenken wollten, bombardierten uns die Kinder staendig mit Fragen: "Miss, Miss, when are you going?", "Miss, you are going, i will cry!" Da musste man sich wohl oder uebel doch mit dem Abschied befassen und sie erstmal druecken. =)
Doch diese gedrueckte Stimmung wurde von einer Reihe unerwarteter Ereignisse vertrieben. Bevor wir letztendlich gingen, wollten wir unsere Kinder nochmal Richtig ueberraschen.
Da wir das letzte Mal, als wir mit den Hostelboys Baelle basteln wollten, so ueberrannt wurden und deshalb die Aktion abbrechen mussten, starteten wir einen neuen Versuch. Diesmal orderten wir unseren eigenen Sand und verlagerten die Aktion von der kleinen Ecke vor dem Pfarrhaus auf den grossen Kirchhof. Alles war (ausnahmsweise) vorbereitet und es konnte losgehen. Im Nu hatte sich das Ganze rumgesprochen und nicht nur unsere Hostelboys, sondern auch Kinder aus dem Dorf kamen angerannt. Jeder wollte seinen eigenen Ball basteln. Der Ansturm war so gross, dass nach einer Weile selbst unsere einzige helfende und Tamil sprechende Hand, Brother Anand, das Weite suchte. Wir fuehlten uns wie bei einer Raubtierfuetterung - einfach Verrueckt! Aber am Ende waren alle happy und geschafft, aber auch happy.
Am 18. Maerz fuhren wir nach Chennai, um unsere neue dritte im Bunde, Laura, vom Flughafen abzuholen. Um die Wartezeit zu verkuerzen, nahm uns unser Freund Jerome (der Bruder von Fr. Bosco) mit in ein sogenanntes 'Local Theatre'. Auf dem Programm stand 'தி லாம்ப் அண்ட் தி டிகர்', ein tamilischer Liebesfilm. Es war ein riesen Spass, denn die Inder 'leben' den Film: Sie rufen, pfeifen, schmeissen Popcorn. =) Selbst wenn wir also kein Wort vom Film verstanden haben, war es ein super Erlebnis.
Und da war sie auch schon da - LAURA! =) Sie wird uns waehrend der erten Haelfte unserer Rundreise begleiten.
Zurueck in Pavitram war aber noch lange nicht alles geschafft. Denn neben den 400 Hostelboys warteten Luftballons darauf, aufgepustet zu werden. Unser Plan war es, in einer Nacht und Nebel Aktion den gesamten Waschbereich des Hostels mit Luftballons zu schmuecken. Gluecklicherweise ging uns bei der Umsetzung nicht die Puste aus, denn mit ca. 250 Luftballons erreichten wir unseren neuen Rekord. Als sich die Jungs um 5 Uhr morgens den Sand aus den Augen rieben, traf sie fast der Schlag: die Waescheleinen, die Toiletteneingaenge, die Palmen und die grossen Waschbecken - alles war geschmueckt und gefuellt mit bunten Volksbank-Luftballons. Und bei dieser Ueberraschung fiel die morgenliche 'Studytime' aus und wurde durch eine 'Playtime' ersetzt. So hatten wir uns das vorgestellt.
In unseren letzten Schulstunden, gaben unsere Schueler nochmal ihr Bestes und ueberraschten Laura mit ihren erlernten englischen Songs. Zur Belohnung gab es fuer jeden einen Volksbank-Kuli mitsamt Luftballon. Die Freude war riesig!
Und dann war auch schon der 22. Maerz, Theresas Geburtstag und unser vorletzter Tag in Pavitram. Das uebliche Prozedere an einem Geburtstag in Indien kennt man ja schon von Hannas Geburtstag. Die Kuchen wurden verteilt, das 'Birthday Baby' damit gefuettert und die Staendchen getraellert. Auch diesmal hatten wir fuer das Hostel ein besonderes Essen geordert - indische Nudeln. Da Nudeln fuer das Hostel noch nie vorbereitet wurden, mussten drei Koeche kommen, die den Nachmittag und Abend mit der Zubereitung der Nudeln verbrachten. Alleine das Wort 'Noodles' brachte den ganzen Tag ueber ein breites Laecheln ueber die Gesichter der Kinder und als wir nach dem Abendessen fragten, ob jeder satt war, konnte so mancher nicht mehr antworten. =) Wir hatten so viel Nudeln bestellt, dass keiner Sorgen haben musste, satt zu werden. Und das, was uebrig blieb, wurde an die Nachbarschaft verteilt. Es war ein gelungenes Fest!
An unserem letzten Tag verabschiedeten wir uns von den Dorfbewohnern, packten und hatten unsere 'Abschieds-Function' im Hostel. Nach den Darbietungen der Jungen und unserer Abschiedsrede packten wir unsere letzten Ueberraschungen aus. Das Hostel bekam 6 komplette Cricket-Sets und jedes Kind einen Tintenschreiber mit einem Gruppenfoto. Damit konnten wir unsere Jungs ein letztes Mal gluecklich machen. Und geht es den Kindern gut, dann geht es auch den Mamas gut. =)
Die letzten 2 Wochen in Pavitram vergingen wie im Flug. Obwohl wir es nicht richtig realisieren konnten, rueckte der Abschied immer naeher... Waehrend wir darueber noch gar nicht nachdenken wollten, bombardierten uns die Kinder staendig mit Fragen: "Miss, Miss, when are you going?", "Miss, you are going, i will cry!" Da musste man sich wohl oder uebel doch mit dem Abschied befassen und sie erstmal druecken. =)
Doch diese gedrueckte Stimmung wurde von einer Reihe unerwarteter Ereignisse vertrieben. Bevor wir letztendlich gingen, wollten wir unsere Kinder nochmal Richtig ueberraschen.
Da wir das letzte Mal, als wir mit den Hostelboys Baelle basteln wollten, so ueberrannt wurden und deshalb die Aktion abbrechen mussten, starteten wir einen neuen Versuch. Diesmal orderten wir unseren eigenen Sand und verlagerten die Aktion von der kleinen Ecke vor dem Pfarrhaus auf den grossen Kirchhof. Alles war (ausnahmsweise) vorbereitet und es konnte losgehen. Im Nu hatte sich das Ganze rumgesprochen und nicht nur unsere Hostelboys, sondern auch Kinder aus dem Dorf kamen angerannt. Jeder wollte seinen eigenen Ball basteln. Der Ansturm war so gross, dass nach einer Weile selbst unsere einzige helfende und Tamil sprechende Hand, Brother Anand, das Weite suchte. Wir fuehlten uns wie bei einer Raubtierfuetterung - einfach Verrueckt! Aber am Ende waren alle happy und geschafft, aber auch happy.
Am 18. Maerz fuhren wir nach Chennai, um unsere neue dritte im Bunde, Laura, vom Flughafen abzuholen. Um die Wartezeit zu verkuerzen, nahm uns unser Freund Jerome (der Bruder von Fr. Bosco) mit in ein sogenanntes 'Local Theatre'. Auf dem Programm stand 'தி லாம்ப் அண்ட் தி டிகர்', ein tamilischer Liebesfilm. Es war ein riesen Spass, denn die Inder 'leben' den Film: Sie rufen, pfeifen, schmeissen Popcorn. =) Selbst wenn wir also kein Wort vom Film verstanden haben, war es ein super Erlebnis.
Und da war sie auch schon da - LAURA! =) Sie wird uns waehrend der erten Haelfte unserer Rundreise begleiten.
Zurueck in Pavitram war aber noch lange nicht alles geschafft. Denn neben den 400 Hostelboys warteten Luftballons darauf, aufgepustet zu werden. Unser Plan war es, in einer Nacht und Nebel Aktion den gesamten Waschbereich des Hostels mit Luftballons zu schmuecken. Gluecklicherweise ging uns bei der Umsetzung nicht die Puste aus, denn mit ca. 250 Luftballons erreichten wir unseren neuen Rekord. Als sich die Jungs um 5 Uhr morgens den Sand aus den Augen rieben, traf sie fast der Schlag: die Waescheleinen, die Toiletteneingaenge, die Palmen und die grossen Waschbecken - alles war geschmueckt und gefuellt mit bunten Volksbank-Luftballons. Und bei dieser Ueberraschung fiel die morgenliche 'Studytime' aus und wurde durch eine 'Playtime' ersetzt. So hatten wir uns das vorgestellt.
In unseren letzten Schulstunden, gaben unsere Schueler nochmal ihr Bestes und ueberraschten Laura mit ihren erlernten englischen Songs. Zur Belohnung gab es fuer jeden einen Volksbank-Kuli mitsamt Luftballon. Die Freude war riesig!
Und dann war auch schon der 22. Maerz, Theresas Geburtstag und unser vorletzter Tag in Pavitram. Das uebliche Prozedere an einem Geburtstag in Indien kennt man ja schon von Hannas Geburtstag. Die Kuchen wurden verteilt, das 'Birthday Baby' damit gefuettert und die Staendchen getraellert. Auch diesmal hatten wir fuer das Hostel ein besonderes Essen geordert - indische Nudeln. Da Nudeln fuer das Hostel noch nie vorbereitet wurden, mussten drei Koeche kommen, die den Nachmittag und Abend mit der Zubereitung der Nudeln verbrachten. Alleine das Wort 'Noodles' brachte den ganzen Tag ueber ein breites Laecheln ueber die Gesichter der Kinder und als wir nach dem Abendessen fragten, ob jeder satt war, konnte so mancher nicht mehr antworten. =) Wir hatten so viel Nudeln bestellt, dass keiner Sorgen haben musste, satt zu werden. Und das, was uebrig blieb, wurde an die Nachbarschaft verteilt. Es war ein gelungenes Fest!
An unserem letzten Tag verabschiedeten wir uns von den Dorfbewohnern, packten und hatten unsere 'Abschieds-Function' im Hostel. Nach den Darbietungen der Jungen und unserer Abschiedsrede packten wir unsere letzten Ueberraschungen aus. Das Hostel bekam 6 komplette Cricket-Sets und jedes Kind einen Tintenschreiber mit einem Gruppenfoto. Damit konnten wir unsere Jungs ein letztes Mal gluecklich machen. Und geht es den Kindern gut, dann geht es auch den Mamas gut. =)
Hallo Hanna und Theresa,
AntwortenLöschenwie immer schön zu lesen.Das mit den vollen Bäuchen kann ich mir lebhaft vorstellen.
Ebenso die Luftbalonüberraschung am frühen morgen vor dem waschen.
Es schliest sich jetz langsam aber sicher der Kreis.Ich werde diesen "blog" vermissen, aber mich freuen, Euch wiederzusehen.
Gruß von der Heimat.